Klaus Burmeister.
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↳ Werkstatt · D2045-Szenarien

D2045 — Sieben Zukünfte für Deutschland

Ein Open-Foresight-Prozess von D2030 e. V. — entlang zweier Achsen entstanden sieben Szenarien zwischen positiver Transformation und autoritärem Rückfall.

D2030 e. V., Berlin · 2024 + 2026 · 50-köpfiges Szenarioteam

↳ Der Szenario-Raum

Die Neue Horizonte 2045-Szenarien sind keine Blaupausen. Sie strukturieren das Denken über Zukünfte und helfen, heutige Entscheidungen an ihrer langfristigen Wirkung zu spiegeln — nicht normativ im Sinne der Zielvorgabe, sondern navigativ im Sinne eines Handlungsrahmens.

Entstanden sind sie in einem Open-Foresight-Prozess von D2030 e. V., getragen von einem 50-köpfigen Szenarioteam. Entlang zweier Achsen — Art der Steuerung (reaktiv bis proaktiv) und Qualität des Wandels (bewahrend bis transformativ) — entfalten sich sieben Zukünfte für Deutschland.

Drei davon markieren einen Möglichkeitsraum gelungener Transformation — klimaneutral, sozial gerecht, demokratisch belastbar. Vier zeigen die Schattenseiten: Rückfall, Spaltung, Erosion.

↳ Zwei Bände

Neue Horizonte 2045 — Missionen für Deutschland

Der erste Band (D2030 e. V., 2024) denkt die positiven Pfade aus. Sieben Szenarien für ein klimaneutrales und sozial gerechtes Deutschland — herausgearbeitet im Open-Foresight-Prozess. Aus den Szenarien wurden konkrete Missionen destilliert: handlungsleitende Prinzipien, an denen sich Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft orientieren können.

Mit Alexander Fink, Beate Schulz-Montag, Karlheinz Steinmüller und einem 50-köpfigen Szenarioteam.

Alte Grenzen — Neue Gefahren 2035

Der Schwesterband (Februar 2026): Wenn der rechte Rand die Zukunft prägt. Szenarien und Kipppunkte für einen möglichen Rückfall in autoritäre Ordnungen. Während Neue Horizonte die positiven Pfade durchspielt, schaut Alte Grenzen auf die dunklen Möglichkeitsräume — und macht sichtbar, was demokratisch gehalten werden muss, damit es nicht so kommt.

Mit Alexander Fink und Beate Schulz-Montag.

↳ Das Prinzip — navigativ statt normativ

Szenarien sind kein Wahrsageapparat und keine Wunschliste. Sie sind Lese-Werkzeuge für die Gegenwart. Wer mehrere mögliche Zukünfte parallel im Blick behält, wird gegenüber jeder einzelnen aufmerksamer — für ihre Voraussetzungen, ihre Kipppunkte, ihre Vorboten.

Die sieben D2045-Szenarien spannen den Zukünftekorridor auf, in dem Politik und Gesellschaft sich bewegen. Sie sind die strategischen Leitplanken — anschlussfähig, multinormativ, robust gegen Selbsttäuschung.

↳ Materialien